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Die Geburtsjahre des SV Höhe

„Im Laufe des Monats Mai kam auf der Höhe ein Sport-Verein zustande, dessen Vorsitzender der Schreiber dieser Zeilen ist. Nach vielen Schwierigkeiten wurde der Sportplatz gepachtet zum Pachtpreis von 400 Mark. Die Hälfte des Platzes ist Gemeindeeigentum und wurde uns dasselbe frei zur Verfügung gestellt. Der Verein betreibt Leicht-Athletik und Fußballspiel, soll aber im Laufe der Zeit ein Turnverein werden.“

Diese Notiz von Lehrer Charbon aus dem Jahre 1921 in der Chronik der Schule Höhe ist die erste Erwähnung des Sportvereins Höhe. Was steht hinter diesen wenigen Zeilen? Welche Schwierigkeiten meint der Autor? Wie sah diese Zeit nach dem 1. Weltkrieg aus?

Am 28. Juni 1919 wurde im Spiegelsaal des Versailler Schlosses der Schlusspunkt unter den 1. Weltkrieg gesetzt. Es war ein Friede unter Zwang, denn die Bedingungen waren hart. Der Kriegsverlierer Deutschland und seine Verbündeten sollten die alleinige Schuld an dem Krieg anerkennen, für alle verursachten Schäden aufkommen und weite Gebiete abtreten. Deutschland verlor über 70.000 qkm, also mehr als ein Siebtel seines Territoriums, und mit 8,5 Millionen Einwohnern rund ein Achtel seiner Bevölkerung. Es musste 60% der Kohleförderung abliefern und innerhalb von 42 Jahren 226 Milliarden Goldmark Entschädigung zahlen. Da es mit der Kohlelieferung in Rückstand geriet, besetzten französische und belgische Truppen am 11. Januar 1923 das gesamte Ruhrgebiet, dessen Bevölkerung jetzt auch noch mit Milliardenbeträgen unterstützt werden musste. All das bewirkte einen völlig verschuldeten Staatshaushalt und eine wirtschaftliche Rezession. Die deutsche Währung geriet in einen nicht mehr kontrollierbaren Taumel. War 1 US-Dollar im Juli 1914 noch 4,20 Mark wert gewesen, so kostete er im August 1923 4,6 Millionen Mark und im Oktober bereits fast 25 Milliarden Mark. Die Verbraucherpreise schnellten ähnlich in die Höhe. Für ein Pfund Zucker musste man am 1. November 1923 250 Milliarden Mark bezahlen. Die einfachen Leute kamen mit dieser Entwicklung am wenigsten zurecht: Ein Bauer von der Höhe hatte in diesen Tagen eine Kuh verkauft und dafür natürlich eine unvorstellbare Menge Geld erhalten. Eine Woche lang verwahrte er dieses „Vermögen“, bis er sich auf Drängen seiner Bekannten entschloss, es auszugeben. Bei „Schumachers“ in Ruppichteroth legte er das Bündel auf die Theke. „Für all das will ich jetzt kaufen!“ Man musste ihm dann allerdings klarmachen, dass er für dieses „Vermögen“ nur noch eine Muskatnuss bekam, und das war noch sehr großzügig!

Als der Dollar am 15. November 1932 den Rekordkurs von 4,2 Billionen Mark erreicht hatte, entschloss sich die Regierung zum radikalen Schnitt: Sie schaffte die alte Währung ab und gab als neues Zahlungsmittel die Rentenmark aus; für 1 Billion Papiermark erhielt der Bürger 1 Rentenmark. Diese Inflation zerstörte die Existenz von unzähligen Menschen. Für die meisten waren es keine „Goldenen Zwanziger“, sondern es wurde eine Zeit größter Armut. Lebensmittel und viele Arten der Bekleidung wurden rationiert. Man half sich durch Schmuggel und jede Art der Kompensationsgeschäften, wie diese Notiz aus der Eitorfer Zeitung zeigt:

„Durch die mit der Bahnhofskontrolle beauftragten Hilfspolizeibeamten sind in der Zeit vom 1. April bis 15. Juni des Jahres (1920) folgende Lebensmittel beschlagnahmt und abgeliefert worden:

328 Pfund Fleisch, Speck und Konserven

470 Pfund Kartoffel

278 Pfund Hafer

253 Pfund Brotgetreide

52 Pfund Mehl

40 Pfund Landbutter

30 Liter sprit.“

Auf der in erster Linie von der Landwirtschaft geprägten Höhe hatten die Menschen zumindest die Grundnahrungsmittel in ausreichendem Maße zur Verfügung, im Umland aber gehörte Hunger zum Alltag der Menschen.

Trotz allem: Der erste Weltkrieg war zu Ende, auch wenn viele junge Männer nicht heimgekehrt waren, sondern irgendwo auf den Schlachtfeldern den Tod gefunden hatten. Diejenigen, die heimkamen, hatten gelernt, Kameradschaft und Solidarität zu üben. Nachdem sich nun das Leben wieder einigermaßen normalisiert hatte, sahen viele in einem Verein die beste Möglichkeit, gleich gesinnte Kameraden zu finden. Für die jungen Männer war es vor allem der Sport, der sie mehr und mehr anzog und faszinierte.

Wie gerade in diesen Monaten der Gründung des SV Höhe der Sport allgemein angesehen wurde, zeigt ein Artikel in der „Eitorfer Zeitung“ vom 11. Mai 1925:

„Der Sport kommt im Mai zu seiner vollen Blüte. Seine Gegner, die er früher in nicht geringer Zahl in Deutschland hatte, sind heute wohl verschwunden, es kann sich höchstens noch um die Vertreter von Anschauungen handeln, die den Sport dem Turnen nicht gleichstellen. Sport und Turnen ergänzen sich indessen prächtig. Außerdem muss aber jetzt nach dem Weltkriege gerade die Bedeutung des Sports als Bindemittel zwischen den Völkern anerkannt werden. Diese Bedeutung übertrifft fast diejenige von Wissenschaft, Kunst und Handel, die unter der Spannung zwischen den Völkern erheblich - leider -  gelitten haben, die erst langsam sich wieder zu erholen beginnen. Aber der Sport mit seiner frischen, frohen, jugendfreudigen Physiognomie schlägt allen chauvinistischen Tendenzen gern ein Schnippchen, und seine Anhänger erkennen die Leistungen ihrer Sportgenossen auch in fremden Ländern an. Das sichert Achtung, und von der Achtung zum Verständnis ist kein weiter Schritt mehr.“

Der in diesen Zeilen genannte Sport war in erster Linie der Fußball. Überall wurden in dieser Zeit Fußballvereine neu gegründet oder nach der Kriegsunterbrechung wieder ins Leben gerufen. In unserer Gegend waren dies u.a.: Eitorf, Herchen, Schönenberg, Ruppichteroth, auch wenn diese Vereine zum Teil eine nur kurze Lebensdauer hatten und in späterer Zeit wieder neu gegründet wurden.

Mit welcher Begeisterung diese neugegründeten Sport- bzw. Fußballvereine aufgenommen wurden, zeigt dieser Ausschnitt (wieder) aus der Eitorfer Zeitung vom 9. März 1921 über den Fußball in Herchen:
„Mit frischer Kraft und frohem Mut erwacht nun auch in Herchen der Sport.“ Durch Kunstmalerei verstehen es die Herchener Sportjungen überaus gut, ihre Propaganda selbst auf dem schwarzen Brett zu befestigen. Es ist nämlich ein Fußballklub gegründet worden, der den schönen Titel trägt: „Herchener Sportverein“. Schnell geht alles vonstatten. Die Übungsspiele sind schon im vollen Gange. Bei diesen müssen doch die Herchener Sportjungen einen überaus sportlichen Geist besitzen, denn sie scheuen es nicht, einen halbstündigen Weg bergauf zu machen, um auf das Kampffeld zu kommen. Man ist nun voller Begeisterung auf den Tag, an dem die ersten sich zum Kampfe einer gegnerischen Partei stellen. An diesem Ehrentag guten Erfolg der Herchener Elf und dem begeisterten Leiter, Herrn Rieth. Weiteres Blühen und Gedeihen des Herchener Sportvereins!“

Auch das Interesse am „großen“ Fußball wurde wach. Fernsehen und Rundfunk verbreiteten ihn noch nicht bis in jedes Haus, das Kino aber brachte ihn schon damals auch auf das Land.

Diese überall einsetzende Sportbegeisterung griff auch auf die Höhe über. Vor allem die Brüder Heinrich und Willy Müller (Ürschel) aus Gutmannseichen waren es, die sich darum bemühten, trotz der Schwierigkeiten dieser Zeit die Freude an Spiel und Sport in geordnete Bahnen zu lenken. Auch wenn Lehrer Charbon, der „gebildete“ Mann auf der Höhe, den Vorsitz übernahm, war vor allem Willi Müller, der aus der Großstadt in sein Elternhaus zurückgekehrt war und seine gesammelten sportlichen Erfahrungen einbrachte, der rechte Mann am rechten Platz. Seine innere Verbundenheit mit der Heimat, sein Organisationstalent und seine glänzende rednerische Begabung haben dem Verein in der Anfangszeit sehr geholfen.

Trotzdem war die Gründung eines Fußballvereins in damaliger Zeit keineswegs mit den heutigen Gegebenheiten vergleichbar. Wie aus der Notiz  von Lehrer Charbon und aus dem Artikel in der „Eitorfer Zeitung“ unschwer zu erkennen ist, war Fußball noch nicht Volkssport Nr. 1. Es galt immer noch als roh und im gesellschaftlichen Bereich als „unter der Würde“. Trotzdem: Es fehlte zwar vorerst noch an allem, nur nicht an einem, nämlich der Begeisterung für den Fußballsport. Unter Verhältnissen, die heute kaum noch denkbar sind, wurde mit dem Spielbetrieb begonnen. Trainiert wurde zunächst auf einer Kuhweide in Gutmannseichen, auf der die Torstangen jeweils mit Hilfe von Brecheisen aufgestellt werden mussten. Im Laufe des Jahres 1921 gelang dann aber schon der Umzug nach Altenherfen, auf das Gelände des alten Sportplatzes. Lehrer Charbon spricht von „vielen Schwierigkeiten““: Der Platz musste in mühevoller Rohdungsarbeit, die von den Mitgliedern in ihrer Freizeit geleistet wurde, für den Spielbetrieb hergerichtet werden. Auch hier dienten zunächst einfache Rundhölzer und Latten als Torgestänge, Fußballschuhe gab es im ersten Jahr überhaupt nicht. Sportkleidung und Sonntagsschuhe wurden in Persilschachteln und Schuhkartons verpackt. Aber alles, was geschah und getan wurde, geschah aus reinem Idealismus.

Am 29. Juni 1921 fand ein Gesellschaftsspiel gegen Schönenberg statt, das mit einem 6:2 Sieg für Schönenberg endete. Unsere Freunde aus dem Bröltal haben also die Ehre, den ersten Sieg über eine Mannschaft des SV Höhe errungen zu haben. Dem jungen Verein gelang auch der erste Sieg über eine Mannschaft aus dem Bröltal: am 3. Juli 1921 wurde Ruppichteroth mit 6:0 besiegt. Auch diese Ereignisse waren der „Eitorfer Zeitung“ eine kurze Notiz wert, sie schrieb am 6. Juli 1921:
„Nachdem am Peter- und Paulstage ein Gesellschaftsspiel gegen die Schönenberger 1. mit einem Sieg 6:2 für Schönenberg endete, (2. Schönenberg gegen 2. Höhe nur 2:1 für Schönenberg) waren die Sportliebhaber von Altenherfern, Gutmannseichen, Höhe etwas deprimiert. Das Gesellschaftsspiel vom Sonntag den 3. hat das europäische Gleichgewicht wieder hergestellt. Ruppichteroth soll mit 6:0 für Höhe unterlegen sein. A la bonheur sagte ein Deutschfranzose, als er den „Jungen aus den Sträuchern“ seine Referenzen machte.“

Wieder die Eitorfer Zeitung berichtet von einem weiteren Spiel aus dieser Anfangszeit: „das Gesellschaftsspiel Sportverein Rossenbach (Waldbröl) gegen Sportverein Höhe auf dem Sportplatz Höhe (Altenherfen): 1. Mannschaft 6:2, 2. Mannschaft 4:3; beide zu Gunsten Höhe.“ (Sonntag, 21. August 1921)

In den nächsten Jahren sollten die „Jungen aus den Sträuchern“ noch für viel Wirbel und Aufsehen im Fußballleben unserer Heimat sorgen. Zunächst wurde der Verein der untersten Spielklasse zugeteilt und „hielt“ sich in dieser bis 1925. In diesem Jahr musste der Spielbetrieb leider eingestellt werden. Die durch die Wirtschaftskrise bedingten Schwierigkeiten erwiesen sich als unüberwindlich, zudem waren viele Spieler in die Städte abgewandert, da sie in der näheren Umgebung keine Arbeit mehr fanden.


Kinder- und Jugendjahre des SV Höhe

Drei Jahre lang hatte sich in sportlicher Hinsicht auf der Höhe nichts getan. Dann, im Jahre 1928, heißt es wieder in der Schulchronik, eingetragen von Hugo Lazer:

„Der Sportverein, der 1921 von Lehrer Charbon gegründet, 1925 aber eingegangen war, ist zu neuem Leben erwacht. Allerdings betreibt die Jugend vornehmlich Fußball und hat sich deshalb wie früher dem W.S:V. angeschlossen. Aber auch das Fußballspiel steht heute höher im Ansehen denn je. Auch die erzieherischen Begleiterscheinungen wie Gemeinschaftssinn, Zusammengehörigkeitsgefühl, Kameradschaft sind nicht von der Hand zu weisen. Der Verein zählt 26 Mitglieder.“

Wie schon 1921 war es also auch diesmal ein Lehrer der Schule Höhe, der sich tatkräftig für den Sport einsetzte. Seiner Initiative war es zu verdanken, dass es zu einer Neugründung des Vereins kam, dessen Vorsitzender er auch wurde, auch wenn er, wie aus seiner Eintragung in der Schulchronik deutlich wird, es gern gesehen hätte, wenn Sport auf einer breiteren Grundlage betrieben worden wäre. Hermann Nohl, einer der Mitgründer, erinnert sich noch an das genaue Gründungsdatum: „Am 29. Juni 1928 (Peter und Paul), dem Patrozinium der Pfarrei Herrchen, haben wir uns bei Lehrer Lazer in der Schule getroffen und uns entschlossen, den Sportverein wieder ins Leben zu rufen.“

Das erste Geschäftsbuch des neuen Sportvereins, das Lehrer Lazer am 1. Oktober 1929 beginnt, überschreibt er: „Mit Gott fang an, mit Gott hör auf, das ist die beste Spielregel auch!“

In einem Rückblick auf das erste Jahr schreibt er:

„Heute kann der Verein auf eine 1 ¼ jährige segensreiche Tätigkeit zurückblicken. Zunächst waren es die Meisterschaftsspiele in der C-Klasse des Gaues Siegburg. Als Gegner stellten sich Happerschoß, Eschmar, Müllekoven, Kaldauen, Neunkirchen und Birk. Der schwierigste Gegner war Eschmar, der in vier Entscheidungskämpfen geschlagen wurde, Höhe konnte mit der höchsten Punktzahl als Führer der C-Klasse hervorgehen.“

Es war nicht ganz so problematisch wie 1921, trotzdem mussten eine Reihe von Schwierigkeiten überwunden werden. Wieder sei aus dem ersten Geschäftsbuch des Vereins zitiert:

„Im Herchener Feld hat der Verein von der Nachbarschaft Altenherfen und Witwe Peter Müller Altenherfen eine Wiese in Größe von ungefähr 3 Morgen gepachtet. Das Pachtgeld für das 2 Morgen große Gelände von Wwe. Peter Müller beträgt 50 Mark, die von der Gemeinde Herchen getragen werden. Den anderen Teil überlässt die Nachbarschaft Altenherfen dem Sportverein unentgeltlich. Auf dem Platz stehen zwei feste Tore, die hauptsächlich unter Mitwirkung der Gebrüder Stommel Lüttershausen hergestellt sind. Leider ist der Platz bei Regen noch sehr nass, da das Wasser nicht ordentlich abfließen kann.“

Neben dem Sportplatz gab es schon im ersten Jahr einen Umkleideraum. Noch einmal sei Lehrer Lazer zitiert:

„In unmittelbarer Nähe des Sportplatzes ist eine Umkleidehalle erbaut. Die Teile aus Wellblech sind von Eitorf gekauft worden und wurden unentgeltlich von verschiedenen Fuhrleuten angefahren. Es bedurfte aber noch vieler und mühevoller Arbeit, bis der Umkleideraum fertig dastand. Wenn auch alle Sportleute bei der Arbeit mithalfen, so taten sich einige besonders dabei hervor. (Wann und wo ist es je anders gewesen?) Schwierig war es, den Fußboden zu bekommen, da 40qm Bretter eine zu hohe Ausgabe für den jungen Verein war. In großzügiger Weise stiftete Förster Hammelrath die Bretter, so dass im großen und ganzen der Umkleideraum recht bequem und groß ist. Es fehlt zwar noch an der inneren Ausstattung, aber bei gutem Willen und fester Einigkeit soll auch dies noch geschaffen werden,  so dass die Jugend gerne darin weilen mag.“

Übrigens – dieser Umkleideraum, der ursprünglich aus Wehrmachtsbeständen stammte, hat bis nach dem 2. Weltkrieg seine Dienste getan.

Im Spieljahr 1929/30 spielte Höhe in der 2. Gauklasse mit Birk, Eschmar, Happerschoß, Kaldauen, Müllekoven, Neunkirchen, Roleber und Uckerath. Die Verantwortlichen des Vereins hatten erkannt, dass bloße Fußballbegeisterung nicht ausreichte sondern auch Zusammenspiel und Technik geübt werden mussten, um erfolgreich spielen zu können. Deshalb fanden zur Vorbereitung der neuen Saison an den Samstagen Übungsabende statt, bei denen Trainer aus Eitorf Spielaufbau und technische Fertigkeit einübten. Der Erfolg ließ nicht auf sich warten, denn auch in diesem Jahr wurde mit 26:6 Punkten die Meisterschaft errungen.

Der stärkste Gegner dabei war der SV Kaldauen, bei dem die Höhe am 16. November 1929 antreten musste. Zur Halbzeit stand es 0:0, und der Chronist des SV Höhe bemerkt:

„Die 2. Halbzeit ließ nicht viel Hoffnung aufkommen, da gegen den Berg (!) gespielt werden musste. Doch es kommt alles anders als man denkt! Trotz der größten Gegenwehr konnte Höhe 5 Tore schießen. Kaldauen spielte ein offenes Spiel und glaubte, beliebig viele Tore einsenden zu können. Sie hatten aber nicht mit der Verteidigung gerechnet und mit den Durchbrüchen der Stürmer, Schiedsrichter Reuter, Hennef, leitete gut, wurde aber am Ende des Spiels von Kaldauen fast gelyncht.“

Teilnehmer und Zuschauer dieses Spiels erzählten in späterer Zeit immer wieder, der Schiedsrichter sei über das Feld in Richtung Siegburg geflüchtet, vom Bus der Höher aufgenommen und in Sicherheit gebracht worden. Kaldauen legte gegen die Wertung des Spiels Protest ein, und die Gausitzung entschied, dass das Spiel wegen einer regelwidrigen Entscheidung des Schiedsrichters neu angesetzt werden müsse. Der Widerspruch der Höhe beim Bezirksvorstand hatte jedoch Erfolg.

Vom Spiel gegen Roleber am 13. April 1930 sei noch mal aus dem Protokollbuch zitiert:

„In der 2. Halbzeit ereignet sich ein schlimmer Zwischenfall. Unser Rechtsaussen hatte zwei Verteidiger umspielt, als ein Verteidiger mit dem Fuß nach ihm trat und beide zu Fall kamen. Dabei stieß einer den anderen mit Füßen, es kommt zur Tätlichkeit zwischen beiden, der Linienrichter von Roleber schlägt mir der Fahne auf unseren Mann, das Publikum greift ein, und es kommt zum wüsten Durcheinander. Der Schiedsrichter versuchte das Spiel weiterzuführen, aber Roleber verließ den Platz.“

Auch die Anhänger der Höhe konnten sich von solchen Aktionen nicht freisprechen: Die Fußballbegeisterung auf der Höhe machte auch vor dem „schwachen“ Geschlecht nicht Halt:

Paul Schmitz aus Eitorf (Der „Michel“ aus der „Rundschau“) erzählt:


„Kleine Panne…!“

Katharina Schiefen, geborene Löhr aus Niederrieferath (Im Volksmund „et Lühesch Treng“ genannt) hatte zwei Söhne: Peter Schiefen und Wilhelm Schiefen. (Im Volksmund: de Lühesch Pitter on de Lühesch Wellem)

Beide spielten in der 1. Mannschaft des SV Höhe eine hervorragende Rolle. Wellem, der unermüdliche Kämpfer und dominierende Mittelläufer, Pitter, der wieselflinke Rechtsaußen, der die gegnerische Hintermannschaft durcheinander wirbelte und manches herrliche Tor im Alleingang erziehlte.

Natürlich war die Lühesch Treng bei jedem Heimspiel als temperamentvolle Zuschauerin zugegen. Auf dem schwer bespielbaren Sportplatz hatten es die Gästemannschaften nicht leicht, den richtigen Rhythmus zu finden.

Die heimische Mannschaft kannte die Tücken des Platzes und überrumpelte den Gegner in dieser Anfangsperiode mit mehreren Toren. Da wurde mit harten Bandagen gekämpft und der Schiri hatte seine liebe Not, die Kontrahenten in die Schranken zu verweisen.

Da geschieht das Unerwartete:

Lühesch Wellem wird unfair gerempelt und geht zu Boden. Der Pfiff des Unparteiischen lässt auf sich warten. Da stürmt „de Lühesch Treng“ mit dem geschlossenen Regenschirm wutentbrannt zum Tatort und haut den verdutzten Schiri den Regenschirm mehrmals über den bloßen Kopf. Platzordner müssen her! Sie führen die erzürnt schimpfende „Treng“ hinter die Absperrung. Grinsen und heimliche Schadenfreude bei den Zuschauern. Kein Spielabbruch wegen „tätlichem Angriff“ auf den unparteiischen! Der hebt nur gelassen die Hand und pfeift das Spiel wieder an. Das Spiel geht weiter!

Nur eine kleine Panne,… die der aufgeschlossene Schiri nicht so ernst nimmt.“


Solche oder so ähnliche Vorkommnisse gab es in diesen Jahren nicht gerade selten. Wenn sie auch letztlich nicht gutzuheißen sind, so zeigen sie doch von der Fußballbegeisterung aller Bewohner der Höhe.

In diesem Jahr wurde der etwas abschüssige Sportplatz von den Vereinsmitgliedern in insgesamt 948 Arbeitsstunden nivelliert, indem an der Straße 15cm abgetragen und im unteren Teil bis zu 60cm aufgeschüttet wurden. Die 1. und 2. Mannschaft hatte sich verpflichtet, je Spieler 2 Tage à 10 Stunden zu arbeiten. Auch bei dieser Aktion war es so wie bei jeder Gemeinschaftsarbeit. Einige taten mehr, als von ihnen gefordert wurde, dafür erreichten andere ihr Soll nicht.

Im August 1931 legte Lehrer Lazer den Vorsitz des Vereins nieder. In der Schulchronik bemerkt er dazu: „Den Vorsitz beim Fußballverein Höhe musste der Schreiber dieser Zeilen niederlegen, weil dort Sachen vorkamen, die mit der Stellung eines Lehrers nicht vereinbart werden konnten.“

Was war geschehen? Um die Zuschauer, deren Zahl immer größer wurde, am Betreten des Platzes zu hindern, musste eine Umzäunung gebaut werden. Das notwendige Holz hatten sich die Spieler im Staatsforst „besorgt“. Der Diebstahl flog auf und brachte erheblichen Ärger mit dem zuständigen Förster. – Hugo Lazer zog die Konsequenzen!

Reserve 1930 Sportfest 1930

hintere Reihe: Peter Becker, Eberhard Tomalla, Peter Schumacher, Alfred Tomalla und Johann Hering

mittlere Reihe: Christian Henrichs, Peter Müller und Anton Steilmann

vordere Reihe: Wilh. Schmidt, Josef Knecht und Willi Ottersbach

 

1. Mannschaft 1932

hintere Reihe: Willi Stommel, Peter Schiefen, Wilh. Schiefen, Willi Ottersbach und Betr. Müller

mittlere Reihe: Heinr. Happ, Anton Wirges und Franz Happ

vordere Reihe: Wilh. Schiefen, Anton Olbertz und Peter Wasser

 

Auch das Spieljahr 1930/31 wurde erfolgreich abgeschlossen: Der SV Höhe wurde Meister, blieb aber in der 1. Gauklasse wie auch in den folgenden Jahren bis 1933/34.

Erwähnenswert aus dieser Zeit ist das Meisterschaftsspiel gegen Eitorf am 10. April 1932, das die Höhe mit 4:1 gewann. Der Protokollführer bemerkt dazu: Es muss festgestellt werden, dass dieses Spiel den meisten Besuch aufwies, der je einem Spiel auf hiesigem Platze vor der Zeit beigewohnt hatte.“

Ungewöhnlich erscheint uns heute die häufige Kritik an einzelnen Spielern, die sich im Protokollbuch findet. Einige Beispiele sollen es verdeutlichen:

„Die Höhe der Niederlage (6:1) ist infolge des leichtsinnigen Spiels des Torhüters erklärlich.“

„Die Aufstellung des Mittelläuferpostens durch Bertram Müller erwies sich als verfehlt.“

Auch in diesen erfolgreichen „Jugendjahren“ des Vereins gab es Schwierigkeiten und Probleme genug, die überwunden werden mussten. Immer wieder klagte der Kassierer über die schlechte Finanzlage des Vereins, vor allem wegen der nur sehr unregelmäßig gezahlten Beiträge der Aktiven und Inaktiven. Mehrmals wird geklagt über die mangelnde Beteiligung beim Training (Wie wenig haben sich die Zeiten geändert!). Auch die Uneinigkeit im Verein wird vom Vorstand häufig bemängelt, da sie sich auch in den Leistungen der Mannschaft niederschlug. Üble Nachreden führten 1933 sogar zum Rücktritt des Kassierers. Die „gute,alte Zeit“ war also nicht viel besser als die heutige.

Wie sehr man allerdings auf Zusammenhalt und Disziplin im Verein achtete, geht daraus hervor, dass nicht selten ein Spieler „wegen vorlauten Benehmens“ vom Vorstand für eine Zeit Spielverbot erhielt.

Schwierigkeiten, die wir heute in dieser Form nicht mehr kennen, machen folgende Begebenheiten deutlich:

Das Meisterschaftsspiel am 15. Januar 1933 ging kampflos verloren, weil wegen einer Autopanne Menden 20 Minuten erreicht wurde. Obwohl der Gegner telefonisch unterrichtet war, ließ er sich nicht zum Spielen bewegen. Ein Spiel in Daaden wurde ebenfalls kampflos verloren, weil der Mannschaftsbus wegen Glatteis nicht fahren konnte. Gegen die Wertung eines Spiels im Januar 1931 gegen Mondorf, dass beim Stande von 3:1 für Mondorf abgebrochen wurde, legte Höhe Protest ein, weil der Schiedsrichter zu spät gekommen war – er hatte in Herchen Karten gespielt und dabei seine Aufgabe offensichtlich vergessen.

Die politische Umwälzung des Jahres 1933 wirkte sich auch auf den Verein aus. So musste er am 1. Mai 1933 in Herchen an einem öffentlichen Umzug zum „Tag der nationalen Arbeit“ teilnehmen. Am 7. Juni 1933 erfolgte eine „Gleichschaltungsversammlung“ der Sportvereine des Siegkreises unter Leitung eines Gauführers. Die politischen Verhältnisse im Deutschen Reich hatten ihre Auswirkung bis in den kleinsten Verein: Statt des 1. Vorsitzenden hatte jeder Verein nun einen „Vereinsführer“, der von der Generalversammlung gewählt wurde, der dann aber die übrigen Mitglieder des Vorstandes selbst berief. Auch auf der Höhe wurden diese Versammlungen jetzt mit „einem dreifachen Sieg-Heil auf unseren Führer Adolf Hitler“ geschlossen.

Im September 1931 hatte Lehrer Lazer den Vorsitz niedergelegt, an seine Stelle trat Willi Müller aus Gutmannseichen. In den folgenden Jahren sind es fast immer die gleichen Namen, die im Vorstand auftauchen und die hier einmal genannt seien: Willi Müller, Gutmannseichen, Peter Wirges, Roth, Peter Müller, Altenherfen, Johan Stommel, Lüttershausen, Peter Dohle, Oberrieferath, Josef Schmitz, Lüttershausen.

Mit dem Spieljahr 1934/35 erfolgte eine neue Gruppeneinteilung der Mannschaften: Höhe wurde in die 2. Kreisklasse eingruppiert und beendete das Spieljahr als ungeschlagener Meister der Gruppe 3. Seinen größten Erfolg errang der Verein im folgenden Spieljahr, als er Meister der 1. Kreisklasse wurde und in die Bezirksklasse aufstieg. Unter so starken Mannschaften wie Daaden, Eitorf, Bruche, Mudersbach, Brachbach, Herdorf, Betzdorf, Gummersbach und Waldbröl konnte er sich allerdings nicht halten und musste im folgenden Jahr wieder absteigen. Es wurde kein Auswärtsspiel gewonnen, nur auf der Höhe, auf dem von allen gefürchteten „Acker! Wurden einige Punkte errungen. Die höchste Niederlage mit 10:0 musste der Verein in Mudersbach einstecken, den höchsten Sieg konnte er am 29. November 1936 mit 15:0 gegen Daaden erringen.

Auch den „großen“ Fußball wollte man den aktiven und inaktiven Mitgliedern bieten. Für das Länderspiel Deutschland – Spanien am 12. Mai 1995 in Köln hatte der Vorstand 30 Eintirittskarten besorgt. Wegen des großen Interesses mussten sie verlost werden. Viele Teilnehmer erzählten noch lange davon, wie der legendäre spanische Torwart Zamorra, der nicht spielen konnte, vor de Spiel im Straßenanzug sich ins Tor stellte und die meisten Bälle mit der Mütze hielt!

Die gute Form der Mannschaft in diesen Jahren beweist ein weiterer Erfolg: In der Pokalrunde des WSV schlug sie u.a. Hennef und Eitorf und trat als letzter Vertreter des Siegkreises gegen den damals sehr starken SV 06 Beuel an, dem sie am 19. April 1936 nach tapferer Gegenwehr 4:0 unterlag.

An dieser Stelle seien einmal die Spieler aus dieser Glanzzeit des Vereins genannt:

Anton Olbertz, Wilhelm Schiefen (2x), Peter Wasser, Heinr. Happ, Franz Happ, Anton Wirges, Paul Diederich, Peter Schumacher, Johann Halft, Bertram Müller, Willi Ottersbach, Willi Stommel, Peter Schiefen, Franz Gnacke, Peter Müller, Paul Hoscheid

In den Jahren 1937 – 1939 spielte der Verein in der 1. Kreisklasse, in der er immer eine herausragende Rolle spielte.

Die Fußballleidenschaft der „Hühscher“ in dieser Zeit so noch einmal an einem Beispiel verdeutlicht: Paul Diedrich leistete seinen Arbeitsdienst in Much. An einem Sonntag mit einem wichtigen Spiel war er zum Wachtdienst eingeteilt. Mit guten Worten und Zigaretten überredete er einen Kameraden, für ihn den Dienst zu übernehmen, damit er spielen konnte. Wie groß war aber sein Erschrecken, als ihm am Montagmorgen sein Gruppenführer eine Zeitung unter die Nase hielt: „Wie konntest du gestern Wache schieben und gleichzeitig auf der Höhe 3 Tore schießen?“

Während des Krieges musste der Spielbetrieb natürlich weitgehend ruhen, da die meisten Aktiven zum Wehrdienst eingezogen waren. Zudem war in dieser Zeit der Sportplatz zu zwei Dritteln landwirtschaftlichen Zwecken dienstbar gemacht worden.


Der Neubeginn nach 1945

Wie es nach den Schrecken des Weltkrieges auf der Höhe wieder losging, sei durch die Schilderungen eines Zeitzeugen verdeutlicht. Josef Müller-Herwer (= Almasch Jüppchen) schreibt:

„Wir schreiben das Jahr 1945, ich glaube Ende November, es sind schon viele Jungen von der Höhe aus der Kriegsgefangenschaft zurück. Wir treffen uns jeden Sonntag in Gutmannseichen an der Kapelle nach der Messe, dort wird der Treffpunkt für den Nachmittag und den Abend vereinbart. Meistens sind wir am Abend beim „Röddersch Peter“. Es gibt noch kein richtiges Bier und auch keinen Schnaps, aber wir haben unsere eigenen Quellen. Einer brennt Korn, der andere Knollenschnaps, und zwei Brüder haben Zwetschgenwasser, es hat „nur“ etwa 70%, manchmal sogar noch mehr. Blauen Dunst stellen wir auch in Selbstzucht her, auch hier haben einige schon Routine. Somit ist für alles gesorgt, die Unterhaltung ist blendend, denn auch für Dummheiten ist die Clique gut. So verbringen wir unsere Freizeit, bi es dem Hans Krämer aus Altenherfen und dem Paul Glasmacher so nicht mehr gefällt. Sie gehen nach Herchen, weil dort schon Fußball gespielt wird; man nimmt sie sogleich in die Mannschaft auf. Willi Müller aus Altenherfen tut es ihnen nach, nur geht er nach Dattenfeld. Wir, die wir uns noch immer treffen, können nicht glauben, dass Jungen von der Höhe in Herchen und Dattenfeld Fußball spielen. So sitzen wir auch wieder an einem Sonntag bei unseren hausgemachten Getränken und sprechen über die Abtrünnigen. Es sind Matthias Andree, Josef Krämer, Franz Müller, Fritz Engelmann, Peter Dohle, Hans und Josef Müller (Almas). Auf einmal sagt Almas Jüppchen: „Eigentlich blöd, warum spielen wir nicht auch auf der Höhe wieder Fußball?“ Alle schauten sich an. Ja das wäre schön, aber wie? Auf dem Fußballplatz stehen Kartoffeln, einen Ball haben wir auch nicht, Trikots sind keine da! Was sollen wir da machen? Jetzt sagt Fränzchen: „Trikots haben wir, glaube ich, noch daheim.“ Sagt Matthias: Ja, dat os wohr, do möten doch noch mieh op dr Hüh von den ahlen Spelern sen.“

Es wird überlegt, wer vor dem Kriege auf der Höhe Fußball gespielt hat; die Dörfer Lückerath, Kämerscheid, Kesselscheid, Wingenbach, Ennenbach und Ifang gehören ja auch dazu. Wir kommen zu dem Entschluss, dass Fränzchen Müller und Josef Müller über die Dorfer gehen und bei den Familien oder ehemaligen Spielern, die noch nicht aus dem Krieg zurück oder gefallen sind, nachfragen sollen, ob nicht noch etwas Brauchbares abzugeben sei. Ich muss sagen, es war eine schwere Aufgabe. Wir haben einige Zeit gebraucht, bis wir unseren Entschluss in die Tat umsetzten. Die Söhne sind noch nicht zu hause oder kommen nie wieder – und da wollen die Jungen Trikots haben! Es half aber alles nichts, wenn wir wieder anfangen wollten, musste der schwere Gang getan werden. Wo sollen wir anfangen? Bei Happs´s in Kesselscheid!

Zwei Söhne sind gefallen, Peter und Franz, beide waren aktive Spieler. Fränzchen und Josef gehen schweren Herzens an einem Sonntag nach Kesselscheid zu Happ´. Die Oma lässt beide ein und sagt: „Tach, ühr Jongen, watt wollt ühr dann?“ Wir sind ganz verstört. Josef fasst sich ein Herz und sagt: „Tante Jänna, mir wollen ens hüren, ob ühr net noch en paar Trikots van den Jongen hat, mer wollen op dr Hüh wedder Foßball spellen, nur ham mer keen Trikots!“ Die alte Frau Happ schaut uns an, dann sagt sie: „Ach, Ühr Jongen, watt mac dat en Freud, kutt eren!“ Wir stehen da und wissen nicht, was wir tun sollen. „Kutt eren, Ühr Jongen“, sagt sie wieder, „Setzt öch!“ Wir bekommen Kaffee; Frau Happ tat Tränen in den Augen, sie geht weg. Nach einiger Zeit kommt sie zurück, hat drei schwarz-weiße Trikots, schön gebügelt und drei schwarze Sporthosen in der Hand und hält sie uns hin. „He hatt ühr se, ühr Jongen, ech han se jo jod verwahrt, watt werden d´r Peter on d´r Franz sech freuen, wann se sehen, dat de Trikots op d´r Hühe wedder beim Foßballspellen jedragen werden, nee, nee, watt sen ech fruh, datt ech se su jood verwahrt hann.“ Es war ein Erlebnis, das man nie vergessen kann. Die Trikots wurden weiter gesammelt, und es kamen 13 Stück zusammen, genug für eine Mannschaft.

Josef Schmitz aus Lüttershausen hatte auch noch zwei Lederbälle, die er wieder zusammenähte. Wo sollten wir aber Blasen für die Lederbälle herbekommen? Das war unser neues Problem! Aber auch hier erlebten wir eine große Überraschung. Unser Rektor Utz fuhr nach Hause in die Schweiz. Als er zurückkam, übergab er uns zwei Fußballblasen, die ihm seine Schwester in die Hose eingenäht hatte, damit er sie über die Grenze schmuggeln konnte.

In der Zwischenzeit hatten wir beim „Röddersch Peter“ eine Versammlung abgehalten und einen Vorstand gewählt. Auch die alten Mitglieder des SV Höhe waren dabei; sie waren bereit die Jugend voll zu unterstützen – wir hatten ja noch keine Erfahrung. Die Alten übernahmen wieder die Führung: 1. Vorsitzender wurde Barthel Löbach, 2. Vorsitzender Arnold Stommel, Kassierer Johann Müller, Schriftführer Peter Müller.

In der Zwischenzeit war auch die Platzfrage geklärt; Peter Steimel aus Lüttershausen stellte uns eine Wiese zwischen Altenherfen und Lüttershausen zur Verfügung. Sobald es im Frühjahr 1946 das Wetter zuließ, ging die Arbeit auf dieser Wiese los. Der Platz wurde abgemessen und durch kleine Pfähle begrenzt; Tore wurden aufgestellt, der Platz mit Sägemehl markiert, und schon konnte das Spiel beginnen. Das soll nicht heißen, dass wir nicht schon früher angefangen hätten: sobald wir das erste Tor aufgestellt hatten, ging es schon los.

Aber ich darf auch nicht vergessen, dass wir viel Unterstützung von unseren Eltern und der alten Garde erhielten. Von allen Seiten wurde uns Hilfe zuteil. Unser damaliger „Jagdherr“, Herr Ruppert, der in Lüttershausen wohnte, übergab uns eine dicke Rolle weißen Kunstseidenstoff. Der war in seiner Fabrik als Isoliermaterial verwandt worden. Berta Stommel nähte uns davon 15 schöne weiße Sporthemden.

Im ersten Sommer wurden nur Freundschaftsspiele ausgetragen. Aber wir wurden von unseren Nachbarn schon gleich wieder anerkannt und zu ihren Festen eingeladen; die erste Meisterschaftsrunde hatte nämlich schon ohne uns angefangen. Sobald die Wiese zum Fußballplatz hergerichtet war und alles lief, ging die Arbeit an unserem alten Sportplatz weiter. Hier gab es viel zu tun. Hier wurden Gräben gezogen, damit das Wasser, das von der Straße kam, abfließen konnte. Doch wie sollte es weitergehen? Die Gräben konnten nicht bleiben. Da kam Peter Müller („Schmitz“) aus Altenherfen und riet uns, Drainagen zu legen. Aber wie? Wir wurden belehrt, dass wir drei bis vier Lohstangen (= geschälte und getrocknete Eichentangen), nicht zu dick, in die etwas tieferen Gräben legen, dann mit lockerer Masse und anschließend mit Erde auffüllen sollten. Woher aber die lockere Masse holen? Woher die Ablschlußschicht? Da wir aber Helfer und Gönner überall hatten, erfuhren wir, dass man in Siegburg bei einer Chemischen Fabrik Kohlenasche von den Heizungsanlagen kostenlos bekommen konnte. Man musste nur selbst für den Transport sorgen. Wir hatten wieder Glück: Die Firma Repsch in Ruppichteroth hatte einen Lastwagen, mit dem wir auch schon einmal zu einem auswärtigen Spiel gefahren waren. Der Fahrer war aus unseren Reihen. Der Wagen hatte einen Holzvergaser, d.h. wir mussten für den Treibstoff – kleingehacktes Holz – sorgen. Täglich ging es nun mit einer Reihe Jungs nach Siegburg. Der Platz wurde an allen feuchten Stellen – und das war weit über die Hälfte – mit Kohlenasche eingedeckt. Das Ergebnis: Wir hatten etwa ein Jahr nach Baubeginn einen der schönsten Plätze an der Oberen Sieg.

Während dieser Zeit wurde aber nicht nur gearbeitet, sondern auch eine Reihe von Festen gefeiert, alte Traditionen wurden gepflegt und neue Ideen wurden geboren: Maifest, Sportfest, Sommerfest, Kuchenfest. Zum Kuchenfest backte jedes Dorf einen Kuchen, der dann „amerikanisch“ versteigert wurde. An Einfällen mangelte es uns nie. Bereits im Jahre 1946 wurde Pfingsten wieder ein Sportfest veranstaltet – ohne Zelt unter den Bäumen des Vereinslokals.

Die Jungen und Mädchen des Vereins waren auch in anderen Bereichen sehr hilfsbereit. Als „Ürschels“ Peter aus Gutmannseinchen verunglückt war und im Frühjahr das Bett hüten musste, ist die Feldbestellung (Mistfahren, Hafersäen, Kartoffelsetzen) vom Sportverein an den Wochenenden mit mehreren Gespannen, Wagen und Pflügen durchgeführt worden. Die Nachbarn sagten: „Der Peter hätt noch nie su fröh den Hafer on die Erpel jesetz gehatt wie dös Johr“. Auch an der Kapelle musste gearbeitet werden. Auch hier waren alle zur Stelle – ob katholisch oder evangelisch spielte keine Rolle. Pater Utz hielt an jedem Pfingstsonntag um 10 Uhr die heilige Messe für die Gefallenen und Verstorbenen des Sportvereins. Hierzu sammelten sich alle in Gutmannseichen am Wegekreuz und zogen in stiller Andacht in die Kapelle. Pater Utz war ganz stolz darauf, dass es auf der Höhe keinen Unterschied zwischen den Bewohnern wegen ihrer Religionszugehörigkeit gab. Alle kamen in seinen Gottesdienst.

Auf der Höhe und in den Nachbargemeinden gab es nach dem Krieg natürlich Mädchen und Frauen in Überzahl. Da die Jungen nun wieder ihren Fußball hatten und viel Zeit für die Herrichtung des Platzes und das gesellige Beisammensein aufwandten, fühlten sich die Mädchen verlassen. Aber auch sie wurden aktiv und gründeten eine Handballmannschaft innerhalb des Sportvereins.

Der Sportverein hatte auch eine sehr starke Jugendmannschaft, die im Jahre 1948 um die Meisterschaft an der Oberen Sieg mitspielte. Betreut und trainiert wurde sie von Josef Müller (Alma). Trainiert wurde übrigens nach dem ersten Lehrbuch über Fußballspielen und Training, das Hennes Weisweiler geschrieben hatte. Josef Müller hatte dieses Buch von einem Freund geschenkt bekommen. Ihm hatte Hennes Weisweiler sogar einige handschriftliche Bemerkungen gewidmet.“

Nach diesen von Josef Müller eindringlich geschilderten Anfangsschwierigkeiten brachte das Jahr 1946 einen ersten und nicht wieder erreichten Höhepunkt im sportlichen Leben der Oberen Sieg. Überall auf dem „Land“ kam es in dieser Zeit zu den so genannten  „Kartoffelspielen“. Selbst Klubs mit großen und ruhmreichen Namen gingen aufs Land, um für Kartoffeln, Butter und Brot selbst in der tiefsten Fußball-Provinz zu spielen. „Kompensation“ hieß das Zauberwort, mit dessen Hilfe manches möglich gemacht wurde, was nach Lage der Dinge ansonsten schier unmöglich schien. Diese „Hamstertouren“ wurden wegen der misstrauischen Militärpolizei als Mannschaftsreisen zu Freundschaftsspielen getarnt. Bei der Rückkehr von diesen „Kalorienspielen“ hatten sie dann unter den Sitzbänken zumeist reichlich Naturalien gebunkert. Auf diese Spiele passte also ganz genau die Forderung des altrömischen Plebejer nach „Brot und Spielen“ (panem et circenses).

Nicht anders war es auf der Höhe. In dem kleinen Häuschen am Sportplatz, in dem Jahre später unser langhähriger Platzwart Willi Steimel lebte, wohnte damals der aus Düsseldorf evakuierte vormalige Vereinswirt von Fortuna Düsseldorf, Herr Klug. Durch seine Vermittlung gelang es, diese bedeutende, erstklassige Mannschaft zu einem Freundschaftsspiel auf die Höhe zu verpflichten. Für die mit zahlreichen Nationalspielern, u.a. dem legendären Paul Janes, angereisten Düsseldorfer war es natürlich das Wichtigste, dass sie sich bei ihren Gastgebern wieder einmal richtig satt essen konnten. Das Fußballspiel gegen eine Auswahl der Oberen Sieg am 24. Mai 1946 brachte einige hundert Zuschauer auf die Beine. Alle mussten aus dem Bröl- und Siegtal natürlich zu Fuß auf die Höhe kommen. Wie in Prozessionen zogen die Leute nach Altenherfen. Aber – wann und wo hatte denn auch schon einmal eine solche Mannschaft in unserer Gegend gespielt. Übrigens – das Spiel endete 7:2 für die großen Gäste.

In der ersten Meisterschaftsrunde 1946/47 wurde dann in der 2. Kreisklasse gespielt, und man hielt alle Spiele tapfer durch, obwohl nur ein einziger Punkt errungen wurde: 1:1 gegen Dreisel. Nachdem ab Juni 1947 Herr Börsch aus Siegburg für einige Zeit das Training übernommen hatte, ging es im nächsten Spieljahr wieder aufwärts. Es brachte mit 14:4 Punkten die Meisterschaft und den Aufstieg.

1. Mannschaft Pfingsten 1947

hintere Reihe: Josef Schmitt (?), Peter Weiffen, Matthias Andree, Ewald Müller, Hans Müller, Josef Müller, Kurt Lenz und Josef Müller (?)

vordere Reihe: Arthur Bork, Hans Willy Zolper und Peter Dohle

Neben den harten Meisterschaftsspielen und den Sorgen um den normalen Alltag gab es natürlich auch immer wieder „Annormales“: Nach einem feucht-fröhlichen Abend im Vereinslokal entschloss man sich, trotz Dunkelheit noch etwas Fußball zu spielen. Da es natürlich noch kein Flutlicht gab, wurden ein paar Motorräder gestartet und rund um ein Tor aufgestellt. In ihrem Lichtschein wurde 11-Meter-Schießen geübt – in Sonntagsanzügen und mit Sonntagsschuhen. Torwart spielte Fränzchen (Müller)!

Im Spieljahr 1948/49 wurde mit wechselndem Erfolg gekämpft. Zur schwierigsten Zeit seit langem wurde das Jahr 1949/50, in den der Verein durch Beendigung der Laufbahn und Vereinswechsel 15 aktive Spieler verlor. Nur durch Kameradschaft und Vereinstreue wurde diese dunkle Periode überstanden und die Auflösung des Vereins verhindert. Auf Grund dieser Schwierigkeiten konnten auch in den folgenden Jahren keine Lorbeeren geerntet werden. 1952/53 wurde aus den Vereinen der 1. und 2. Kreisklasse der oberen Sieg eine gemischte Gruppe von 12 vereinen gebildet; unser Verein konnte aus 22 Spielen nur 4 Punkte erringen. In der Festschrift aus dem Jahre 1953 heißt es zu diesen schwierigen Jahren:

1. Mannschaft 1952/53

hintere Reihe: Willi Müller, Peter Schiefen, Karl Beiert, Willi Joest, Peter Weiffen, Gerhard Arndt

mittlere Reihe: Helmut Müller, Berti Müller, Heini Bütt

vordere Reihe: Willi Bastian, Hans Jahn und Kurt Heuser

Jugendmannschaft 1952/53

hintere Reihe: Heinz-Günter Stommel, Friedhelm Koch, Joachim Zindler, Karl Müller, Winfried Müller, Adolf Reichow, Mathias Becker (Jugendleiter)

mittlere Reihe: Hans Müller, Heinz Müller, Manfred Schmidt

vordere Reihe: Dieter Zindler, Friedhelm Müller und Günter Henrichs

„Trotz des schlechten Tabellenstandes in den letzten Jahren sind wir stolz auf unsere Aktiven und die vielen Helfer im Vorstand und Spielausschuss, die trotz des geradezu unheimlichen Schwierigkeiten, die uns entgegenstanden und immer noch entgegenstehen, treu zur Stange hielten und auch heute nicht daran denken, die Häne in den Schoß zu legen. Alle Schwierigkeiten aufzuzählen, würde hier zu weit führen, aber einige seien zum besseren Verständnis der Lage doch angegeben: Zunächst die verkehrsmäßigen Schwierigkeiten: Außerdem ist der Verein ausschließlich auf die geringen Beiträge seiner Mitglieder angewiesen. Industriebetriebe sind im Bezirk überhaupt nicht vorhanden, so dass größere Zuwendungen völlig unbekannt sind, und es ist daher eigentlich als ein kleines Fußballwunder zu bezeichnen, dass sich der Verein trotz der ungeheuren Schwierigkeiten, von denen sich der Sportler in der Stadt überhaupt keine Vorstellung machen kann, bis auf den heutigen Tag gehalten hat.“

Das Spieljahr 1953/54 brachte den Abstieg in die 2. Kreisklasse, in der bis 1958 mit wechselndem Erfolg gespielt wurde. Im folgenden Jahr musste der Verein leider in die 3. Kreisklasse absteigen, schaffte aber in der nächsten Saison 1959/60 mit 31:1 sofort den Wiederaufstieg. 1962 musste noch einmal der Weg in die 3. Kreisklasse angetreten werden. Diesmal dauerte es bis 1967, ehe der Aufstieg wieder geschafft wurde. Die Entscheidung fiel im letzten Spiel in Mühleip, wo die Reserve 3:0 besiegt wurde. Mit einem Triumphzug über die ganze Höhe wurde dieser Erfolg gefeiert. Im nächsten Spieljahr (1967/68) verpasste die Höhe nur knapp (1:3 im letzten Spiel gegen Schönenberg) die Meisterschaft und damit den Aufstieg in die 1. Kreisklasse. Diese Platzierung wurde in den nächsten Jahren nicht wieder erreicht, oft genug gab es Schwierigkeiten, den Klassenerhalt zu sichern.

Zu diesem kurzen Überblick über die sportlichen Ergebnisse gehört auch einiges, das über das Leben im Verein mehr aussagt und die Probleme eines kleinen Vereins deutlich macht.

Schon bald nach dem Wiederbeginn tauchten die ersten internen Schwierigkeiten auf. In der Versammlung am 5. Februar 12947 artete bei einem Rückblick auf ein verlorenes Meisterspiel gegen Leuscheid die Kritik in ein derartiges Wortgefecht aus, dass der 1. Vorsitzende die Versammlung verließ und den Austritt aus dem Verein erklärte. Letzteres nahm Barthel Löbach allerdings eine Woche später zurück.

1952 erhielt der Verein einen Toto-Zuschuss, um Verbesserungen am Sportplatz durchzuführen: Es wurde eine Schlackenauflage aufgebracht, und neue Tore wurden aufgestellt. Im nächsten Jahr wurde aus den gleichen Mitteln eine neue Drainage verlegt. 1954 hatte sich die finanzielle Lage des Vereins so weit gebessert, dass im Vorstand über einen Zuschuss für Schuhe- und Trikotbeschaffung an bedürftige Sportkameraden beraten werden konnte. Man beschloss, pro Spieler 20,- DM als Zuschuss bei der Ersatzbeschaffung von Fußballschuhen zu geben.

Nur hin und wieder geben die Protokolle des Vereins einen kurzen Einblick in die Alltagssorgen des Vorstandes.

21. November 1956: „Vorsitzender Johann Müller ermahnte die Mannschaft zur Selbstbeherrschung und bat sie, das viele Sprechen oder das Brüllen gegen eigene Spieler und den Schiedsrichter zu unterlassen, denn nur Einigkeit mache stark.“

27. Juli 1957: „Kassierer Josef Schmitz kritisierte wieder den schlechten Eingang von Beiträgen, Beitrag sei keine Aufforderungssache, sondern Beitrag sei eine Bringschuld.“

Meisterschaftsrunde 1957/58: „Wenn auch die Leistungen gegenüber dem Vorjahr etwas angestiegen waren, so war die Pünktlichkeit sehr abgefallen. Alle Spiele mit einigen Ausnahmen wurden verspät angefangen, und von zehn auswärts ausgetragenen Spielen mussten 5 Spiele mit 10 Mann durchgestanden werden, da einer immer fehlte.“

15. Juni 1960: „Um die Mannschaft für die neue Spielzeit in Schwung zu bringen, verpflichtete der Vorstand einen Trainer aus Waldbröl für ein wöchentliches Training am Mittwochabend.“

10. August 1960: „Da das Interesse aller Spieler an den Trainingsstunden sehr schlecht war, wurde der Trainer abbestellt.“ Die Umbenennung des Vereins in „SV Höhe 1921“ wurde beschlossen (bisher „SV Höhe 1928“)

9. August 1961: „Die Jahreshauptversammlung ist nicht beschlussfähig und muss vertagt werden.

1. Mannschaft 1963

hintere Reihe: Johann Müller, Willi Müller, Heiz Müller, Willi Reichow, Hansi Halft und Gerd Stommel

mittlere Reihe: Willi Bastian, Hans Müller, Dieter Halft

vordere Reihe: Friedhelm Müller, Günter Kraushaar und Heini Bütt

 

Alte Herren 1963

hintere Reihe: Paul Henrichs, Peter Schiefen, Peter Schiefen, Hans Schneider, Paul Diederich, Hans Krämer, Peter Weiffen, Johan Halft

vordere Reihe: Willi Stommel, Fritz Becher, Anton Olbertz, Franz Gnacke und Josef Hering

29. Juli 1964: Generationswechsel im Vorstand

Johann Müller, der mit kurzen Unterbrechungen seit 1948 an der Spitze des Vereins gestanden hatte, kandidierte endgültig nicht mehr. Da auch der Kassierer Josef Schmitz sein Amt niederlegte; musste in der Versammlung, nicht nach vorbereiteten Absprachen, ein neuer Vorstand gesucht und gefunden werden. Die Söhne der alten Vorstandsmitglieder sprangen in die Bresche:

1. Vorsitzender: Franz Josef Schmitz

2. Vorsitzender: Karl Müller

Geschäftsführer: Johannes Müller

Kassierer: Hans Müller

11. Dezember 1964: Die aus dem Vorstand ausgeschiedenen „Senioren“, die über Jahrzehnte hinweg die Geschicke des Vereins maßgeblich bestimmt hatten, wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt und mit der goldenen Ehrennadel des Vereins ausgezeichnet: Johann Müller, Altenherfen, Johann Müller, Gutmannseichen, Peter Müller, Altenherfen, Josef Schmitz, Lüttershausen.

1. Mannschaft 1967

hintere Reihe: Karl Bertram Krämer, Hans Müller, Willi Reichow, Günter Kraushaar und Karl Müller

vordere Reihe: Hansi Halft, Fritz Hegener, Peter Etzbach, F.Josef Elsen, Dieter Halft und Heinz Müller

 

Für alle Bilder gilt: Die Aufzählungen gelten von links nach rechts

(Texte und Bilder entnommen aus dem Buch „De Hüh“ Sportverein Höhe, erschienen 1996 zum 75. Vereinsjubiläum)